MARIANNE ETTLIN

 

MARIONETTEN

Marianne Ettlin lebt und arbeitet  in Basel. Nach Abschluss der Handelsschule und einem Welschlandaufenthalt eröffnet sie – noch nicht mal volljährig - eine kleine Boutique wo sie selbst  hergestellte Taschen, Gürtel und Accessoires aus Leder, unkonventionelle Kleider (Eigenkreationen) und diversen Modeschmuck verkauft. Nach 3 Jahren verschlägt es sie nach Südfrankreich; Arbeit in einer Bar, Beschriftungen von diversen Restaurants, Autos etc. Zurück arbeitet Sie Teilzeit an Schulen wo sie Primarschüler im Werken unterrichtet, u.a. werden Kasperle-Figuren hergestellt. Hier entsteht auch die Idee zum Bau einer Marionette. Aus anfänglichem Spass und Neugier an der Sache entstehen die ersten Figuren, die sich sehr schnell verkaufen. Es ist der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Bei der Anfertigung war oberstes Gebot, so viel und so oft wie möglich mit Materialien zu arbeiten, die der „Normalverbraucher“ nicht mehr benötigt, d.h. alte Stoffe, Knöpfe, Accessoires, die entsorgt werden sollten oder vielleicht noch für den Flohmarkt taugten, zu verwerten, einzubeziehen. Sie fing an zu Sammlen und aus dem Fundus enstanden so zauberhafte, lebendige Figuren. Die Ausstellung und der Verkauf der Marionetten auf dem Petersplatz ist  inzwischen zu einer langjährigen Tradition geworden. Bis nach Amerika, Nordafrika, ganz Europa und schweizweit sind ihre Marionetten unterdessen ein Begriff! Natürlich haben die Figuren über die Jahre eine enorme Entwicklung durchgemacht, sind einzigartige Unikate und heute Raritäten. Alle Details – vom Gerüst bis zum Charakterkopf, Hände, Kleider, Schuhe, Frisuren, Accessoires wie Taschen, Hüte, Instrumente etc. – sind handgearbeitet! Dahinter steckt viel Zeit mit  Recherche (Bücher und Internet). Es ist diese Liebe zum Detail, welche den Charakter und die Aussage der Figuren ausmacht, sie lebendig, einzigartig und lebensecht erscheinen lässt.

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